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Familienfreundlichere Arbeitswelt gefordert


06. Februar 2012

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Eine aktuelle Broschüre des Bundesfamilienministeriums zeigt, wie sich Unternehmen auf den demografischen Wandel einstellen. Schon in den nächsten Jahren wird sich die deutsche Gesellschaft maßgeblich verändern. Leben derzeit etwa 82 Millionen in Deutschland, werden es 2020 weniger als 80 Millionen sein.

Der Anteil der Älteren an der Bevölkerung wird deutliche ansteigen. Heute sind rund neun Prozent der Menschen im Land über 75 Jahre alt, 2020 werden es schon mehr als zwölf Prozent sein – Tendenz steigend. Im gleichen Zeitraum wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen von rund 500.000 auf 2,9 Millionen erhöhen.

Um dem Rechnung zu tragen, hat das Bundesfamilienministerium zum 1. Januar 2012 die Familienpflegezeit eingeführt. Diese erleichtert die häusliche Pflege von Angehörigen, ohne dass die Pflegenden ihren Beruf aufgeben oder bei ihren Rentenansprüchen zurückstecken müssen.

Arbeitszeiten flexibel gestalten
Aber auch die Wirtschaft ist gefordert. „Die Arbeitswelt muss familienfreundlicher werden, damit unsere Gesellschaft familienfreundlicher wird“, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.

Gemeinsam mit dem „Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft – ecosense“ hat das Ministerium nun die Broschüre „Die deutsche Wirtschaft und der demografische Wandel – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ vorgelegt. „Unternehmen sind mehr denn je gefordert, die Potenziale ihrer Mitarbeiter zu fördern und zu nutzen“, sagt Dr. Wolfgang Große Entrup, Vorstandsvorsitzender von ecosense.

Es gibt schon einige Vorbilder. Die Deutsche Vermögensberatung beispielsweise unterstützt ihre selbstständigen Vermögensberater mit einem individuell anpassbaren Arbeitszeitmodell. Ob nun Kinder betreut oder Angehörige gepflegt werden müssen – mit der DVAG können Familie und Beruf in Einklang gebracht werden. Wollen auch Sie künftig mehr Flexibilität? Dann sprechen Sie mich an.


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