Am 8. März ist Weltfrauentag

Nur gut 13 Prozent der Frauen können mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen

Gerade einmal jede achte Frau im Alter zwischen 63 und 65 Jahren schafft es, 45 Beitragsjahre vorzuweisen. Das ist die Voraussetzung für einen abschlagsfreien Renteneintritt mit 63 Jahren. Bei den Männern hingegen erfüllen fast 50 Prozent die staatlichen Bedingungen für die so genannte Frührente. Das ergab eine aktuelle Anfrage im November 2013 aus dem Bundestag an die Bundesregierung. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht die besondere Notwendigkeit für Frauen, sich frühzeitig zusätzlich gegen Altersarmut finanziell abzusichern: „Eine gute Lösung für die private Vorsorge – gerade auch für Mütter, die sich zuhause um Familie und Haushalt kümmern – bietet die Riester-Rente“, erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

Für den Abschluss eines Riester-Vertrags ist es nicht zwingend notwendig, berufstätig zu sein. Riester-Berechtigte erhalten vom Staat dabei eine Grundzulage von bis zu 154 Euro. Sparer erhalten die Zulage jedoch nur, wenn sie diese extra einmalig beantragen. Der Antrag gilt dann dauerhaft. Eltern erhalten zudem pro Kind jährlich eine Prämie von 300 Euro (185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden). Und sie gehen damit auf Nummer sicher, denn: „Sparer müssen bei der Riester-Rente keinerlei Marktverluste fürchten“, versichern die Finanzexperten der DVAG. „Diese Art der Vorsorge garantiert mindestens alle eingezahlten Altersvorsorgebeiträge und Zulagen zum Rentenantritt.“