Die ersten eigenen vier Wände – Clever sparen

Die DVAG gibt nützliche Tipps rund um die Wohnungssuche und den passenden Versicherungsschutz sowie Mietpreis-Vergleiche

Im Juni schließen die meisten deutschen Abiturienten ihre Prüfungen ab. Viele davon ziehen bald danach bei den Eltern aus, um in einer anderen Stadt ein Studium oder eine Ausbildung zu beginnen. Spätestens bei der Wohnungssuche wird häufig klar: Eine Mietwohnung kann sehr teuer sein. München etwa ist mit durchschnittlichen Kosten von 17,40 Euro Miete pro Quadratmeter die teuerste Uni-Stadt – gefolgt von Stuttgart und Frankfurt/Main, so eine aktuelle Studie. Im Folgenden gibt die DVAG nützliche Tipps für die Wohnungssuche und erklärt die wichtigsten Policen.

Corbis Die eigene Wohnung: Der richtige Versicherungsschutz gehört dazu – auch beim Umzug

Haftpflicht- und Hausratversicherungen: Basisschutz gemeinsam nutzen

Ziehen junge Leute bei den Eltern aus, gilt es, auch den Versicherungsschutz zu überprüfen. Hausrat- und Haftpflichtversicherung sind dabei grundlegend, um sich vor den finanziellen Folgen von Schäden zu schützen. Kosten, die etwa durch Brand oder bei einem Einbruch-Diebstahl entstehen, werden durch eine Hausratversicherung abgedeckt. Eine private Haftpflichtversicherung hingegen schützt vor Schäden, die Mieter aus Versehen Dritten gegenüber verursachen. Sparfüchsen raten die Experten der DVAG: „Junge Paare und Wohngemeinschaften können zum Beispiel bei der Hausratversicherung Geld sparen, wenn sie einen Vertrag gemeinsam nutzen. Dafür ist es ausreichend, wenn ein Mitbewohner einen Vertrag über den gesamten Hausrat der Wohnung abschließt. Paare können darüber hinaus auch bei der Privathaftpflicht einen gemeinsamen Vertrag nutzen.“

Die Traumwohnung zum Schnäppchenpreis ist selten

Wohnungssuchende, die flexibel und kompromissbereit sind, werden schneller fündig. Vor allem junge Menschen ziehen in der Regel gerne in die angesagten Viertel, wo die Mieten jedoch meist überdurchschnittlich hoch sind. „Wer clever ist und Geld sparen will, wählt weniger überlaufene Stadtteile, die auch gute Anbindungen und Angebote in der Nachbarschaft bieten“, raten die DVAG Experten. Ein weiterer nützlicher Tipp: Mit allen Freunden und Kollegen die Wohnungssuche besprechen. Häufig findet sich ein passendes Objekt am einfachsten über das direkte Umfeld. Es kann auch hilfreich sein, Mitglied einer Wohngenossenschaft zu werden. Der Grund: Nach einer gewissen Zeit der Mitgliedschaft entstehen darüber preisgünstige Wohnungsangebote.

Zusatz-Ranking: Die teuersten und billigsten Uni-Städte Deutschlands

Die Top 5 der teuersten Uni-Städte:

  1. München: 17,40 Euro/m2
  2. Stuttgart: 15,10 Euro/m2
  3. Frankfurt/Main: 14,30 Euro/m2
  4. Karlsruhe: 13,40 Euro/m2
  5. Tübingen: 13,40 Euro/m2

Die Top 5 der billigsten Uni-Städte:

  1. Bochum: 6,30 Euro/m2
  2. Leipzig: 6,90 Euro/m2
  3. Dortmund: 7,10: Euro/m2
  4. Halle an der Saale: 7,60 Euro/m2
  5. Kiel: 7,90 Euro/m2

Quelle: Immowelt AG