Frühjahrsputz: Ein jährlicher Finanzcheck lohnt sich

Die DVAG erklärt, wie unnötige Kostenfallen reduziert und das Plus auf dem Konto sinnvoll für Vorsorge und Absicherung genutzt werden können

Sobald die Sonne wieder scheint und es draußen wärmer wird, treibt es Viele zum alljährlichen Frühjahrsputz. Pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März beginnen sie auch in diesem Jahr, Haus und Garten in Ordnung zu bringen. Doch wie sieht es mit der Haushaltskasse aus? „Ein jährlicher Blick auf die privaten Finanzen kann sich lohnen“, sagen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). „Vorsorge und Vermögensaufbau sollten immer wieder erneut überprüft und der aktuellen, persönlichen Lebenssituation angepasst werden.“ Denn innerhalb eines Jahres kann sich viel ereignen – etwa ein Jobwechsel, Familienzuwachs oder eine neue Wohnsituation. Daraus können gleichzeitig Veränderungen der persönlichen finanziellen Lage entstehen. Im Folgenden gibt die DVAG Tipps für die jährliche individuelle Aufräumaktion der privaten Finanzen.

Rundum-Versicherungsschutz

„Jeder sollte mindestens einen Basis-Schutz haben, um sich vor den finanziellen Folgen gravierender Lebensrisiken zu schützen“, so die Experten der DVAG.„Dazu gehören etwa Privathaftpflicht-, Hausrat-, Berufsunfähigkeits- und Rechtsschutzpolice.“ Denn ob Unfall, Wasserschaden, Feuer, Einbruchdiebstahl oder Rechtsstreit – im Alltag kann es schnell zu unangenehmen Situationen kommen. Wer über einen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt, ist in diesen Fällen bestens abgesichert.

Gemeinsam profitieren

Wer sich entscheidet, einen gemeinsamen Haushalt zu führen, kann Policen zusammenlegen. Das gilt auch für Wohngemeinschaften. Hinzu kommt: Weitere Einsparungen ergeben sich aus geteilten Miet- und Telefonkosten. Ratsam ist, das Ersparte sicher anzulegen und für die private Vorsorge zu nutzen. „Das Plus auf dem Konto kann zum Beispiel in eine Risikolebensversicherung investiert werden“, sagen die Vermögensberater der DVAG. „Sollte einem etwas passieren, schützt sie – auch ohne Trauschein – den Hinterbliebenen vor finanziellen Folgen. Insbesondere für Familien ist ein umfassender Schutz wichtig: Denn im Ernstfall trifft es gleich mehrere Angehörige finanziell, darunter vor allem die Kinder.

Für das Alter vorsorgen

Auch die Altersvorsorge sollte regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Mit einem eher niedrigen Gehalt lohnt sich beispielsweise das Riestern. Denn durch den geringen Eigenanteil bei gleichzeitig fester Zuschusshöhe vom Staat ergibt sich für die eingezahlten Beträge eine überdurchschnittliche Zuwachsrate. Sparer erhalten die Riester-Grundförderung in Höhe von bis zu 154 Euro pro Jahr. Eltern steht zudem pro Kind jährlich eine Prämie von 300 Euro zu (185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden). Für die volle Förderungshöhe muss man mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens einzahlen – maximal 2.100 Euro im Jahr. Hierbei werden die Riester-Zulagen angerechnet. Riester-Beiträge können alternativ auch steuerlich geltend gemacht werden.

Empfehlenswert ist, sich beim jährlichen Finanzcheck professionell von einem Experten beraten zu lassen. Mit der branchenübergreifenden Allfinanzberatung bieten beispielsweise die Vermögensberater der DVAG für jeden eine passende Lösung. Ein Vorteil ist auch: Kunden können ein flexibles Kombipaket oder variable Verträge erhalten, die aufeinander abgestimmt sind und jederzeit an die persönliche Lebenssituation des Einzelnen angepasst werden.