Schulanfänger: Sicher zur Schule und zurück

Die DVAG rät Eltern zu ausreichendem Unfallschutz und gibt Tipps zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr

Corbis Schulanfänger: Mit passendem Unfallschutz rundum sicher auf dem Schulweg

Ab Mitte August beginnt in einigen Bundesländern bereits das neue Schuljahr. Besonders für Erstklässler bricht dann ein neuer Lebensabschnitt an. Dazu gehört auch, das sichere Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Denn durchschnittlich alle 18 Minuten geschieht ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind involviert ist – so die Zahlen des Statistischen Bundesamts. Vor dem ersten Schultag ist es deshalb umso wichtiger, dass Eltern für einen ausreichenden Versicherungsschutz ihrer Kinder sorgen. „Die gesetzliche Unfallversicherung trägt die Kosten bei Unfällen, die auf dem Hin- und Rückweg oder in der Schule passieren – dazu gehören ärztliche Behandlung, Pflege und Rehabilitation“, so die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). „Weichen Kinder jedoch von ihrem direkten Schulweg ab, greift in der Regel der gesetzliche Versicherungsschutz nicht mehr.“ Für diesen Fall und auch für die Freizeit sollten Eltern vor Schulbeginn mit einem zusätzlichen Unfallschutz rechtzeitig vorsorgen.

Für Schulkinder, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Schulbus unterwegs sind, können vor allem im Straßenverkehr viele Gefahrenquellen auftauchen. Eine Kinderunfallversicherung zum Beispiel ist schon zu günstigen Beiträgen erhältlich. Möglich ist auch eine Familienunfallversicherung, bei der sich der Versicherungsschutz auf mehrere Personen erstreckt. Der Vorteil gegenüber vielen Einzelpolicen ist dabei: In der Regel sind die Verträge mit einem Beitragsrabatt versehen.

Sicher unterwegs – Schulweg rechtzeitig vor der Einschulung üben

  • Vor Schulbeginn einen festen Weg ausmachen, abgehen und regelmäßig üben
  • Während des Übens sollten Kinder ihren Eltern eigenständig zeigen, dass sie den Weg von Anfang bis Ende allein laufen können
  • Bereits beim Üben auf mögliche Gefahrenquellen aufmerksam machen, denn Grundschulkinder können Gefahren im Verkehr noch nicht richtig voraussehen
  • Eltern überschätzen häufig die Fähigkeiten ihrer Kinder – sie sollten deshalb beim Üben auch die Perspektive ihrer Kinder einnehmen, denn aufgrund ihrer Größe haben Kinder nur ein eingeschränktes Blickfeld und es lauern noch andere Gefahren wie parkende Autos oder ein herannahender LKW, wenn sie zum Beispiel an der Bushaltestelle stehen
  • Es ist empfehlenswert, die Kinder erst nach der schulischen Verkehrserziehung in der vierten Klasse mit dem Fahrrad allein losfahren zu lassen
  • Nur mit verkehrssicherem Fahrrad und Fahrradhelm die Kinder fahren lassen – in den dunklen Monaten sollten sie zusätzlich helle Kleidung mit Reflektoren tragen, damit sie frühzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden
  • Grundschüler sind Verkehrsanfänger – gemäß gesetzlicher Vorschrift müssen sie bis zum achten Lebensjahr auf dem Gehweg fahren, bis zum zehnten dürfen sie zwischen Gehweg und Straße wählen