Lohnt sich die Lebensversicherung noch?

Häufig stehen klassische Altersvorsorgeprodukte wie die Lebensversicherung in der Kritik. Berechtigt? Keineswegs. Für sie sprechen gute Gründe. Sechs Fragen – sechs Antworten.

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1. Warum lohnt sich eine Lebensversicherung?

Die Versorgung der Familie hat für viele Priorität: Mit einer Lebensversicherung kann eine einmalige Kapitalzahlung für das Rentenalter und/oder den Todesfall versichert werden. Zudem ist private Altersvorsorge ein Muss: Schon heute wird mit der gesetzlichen Rente nur etwa die Hälfte des Nettogehalts erreicht. Steigende Lebenserwartung und dauerhaft niedrige Geburtenzahlen werden die staatliche Rentenkasse weiter belasten. Daher bieten nur private Rentenversicherungen Planungssicherheit mit garantierten Zahlungen.

Dank professioneller Kapitalanlage mit breiter Streuung der Anlagen kann der Versicherer seinen Kunden eine attraktive Verzinsung für die Altersversorgung bieten – trotz anhaltender Niedrigzinsphase. Diese Streuung wäre für einen einzelnen Kunden nur schwer darstellbar.

Mit über 90 Millionen Verträgen ist die Lebens­versicherung das beliebteste Produkt der Deutschen für die private Alters­vorsorge.

2. Welche Steuervorteile bieten die Policen?

Der Staat begünstigt Lebensversicherungen nach wie vor – wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die wichtigste: Wird eine neu abgeschlossene private Lebens- oder Rentenversicherung nach einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und nach Vollendung des 62. Lebensjahres ausbezahlt, muss der Kunde nur die Hälfte der Erträge versteuern. Auch die Rentenzahlung ist steuerlich begünstigt: Das Finanzamt besteuert nicht die gesamte Rente, sondern nur den Ertragsanteil, der sich nach dem Alter bei Beginn der Auszahlung richtet. Dieser beträgt etwa bei vollendetem 60. Lebensjahr 22 Prozent, bei vollendetem 67. Jahr nur 17 Prozent.

Für Selbstständige und Gutverdiener kann die Rürup-Rente interessant sein. Für alle Arbeitnehmer – unabhängig vom Einkommen – sind die betriebliche Altersversorgung und Riester-Verträge interessant. Durch die staatliche Förderung der Produkte können Sie schon mit geringem Eigenaufwand eine Zusatzversorgung für das Alter aufbauen.

3. Sind Lebensversicherungen sicher?

Lebensversicherer unterliegen in Deutschland schon lange der sehr strengen Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie führt regelmäßig Stresstests durch, bei dem die Risikotragfähigkeit der Versicherungsgesellschaften ermittelt wird. Große und etablierte Unternehmen wie unser Premium-Partner AachenMünchener bestehen diese Prüfung regelmäßig ohne Probleme. Versicherungsunternehmen müssen wie Banken über hinreichende Eigenmittel verfügen, damit sie auch in schwierigen Zeiten die Versicherungsverträge stets erfüllen können. Auch dabei sticht die AachenMünchener hervor: Sie verfügt über dreimal so hohe Eigenmittel wie mindestens gefordert. Damit ist sie einer der sichersten Lebensversicherer Deutschlands.

4. Wie flexibel sind Lebensversicherungen?

Lebensversicherungen sind innovativ. Sie lassen sich an jeden Lebenszyklus des Kunden anpassen, so etwa der Vermögens- & Einkommensplan unseres Partners AachenMünchener. Mit ihm kann der Kunde – nach der Einzahlung eines einmaligen Beitrages – den Start der Rentenphase, die Rentenhöhe und die Laufzeit seiner Rente selbst wählen. Je nach Marktsituation und persönlicher Risikoneigung hat er die Möglichkeit, den Einmalbeitrag und das daraus gebildete Guthaben zwischen sicherheits- und renditeorientierter, fondsgebundener Anlage aufzuteilen und jederzeit wieder zu verändern. Die Rente lässt sich immer mit Sonderzahlungen erhöhen. Möglich sind auch Teilauszahlungen. Denn das Leben nimmt manchmal unvorhersehbare Wege.

Gut zu wissen: Beim Vermögensaufbau & Sicherheitsplan gibt es eine Arbeitslosenkomponente. Sie ermöglicht es, die Beitragszahlung bei Zahlungsschwierigkeiten zu unterbrechen und später nachzuholen.

5. Soll ich nicht besser nur auf Aktien setzen?

Sich bei der Altersversorgung nur auf Aktien zu fokussieren, kann Nachteile haben. Starke Kursschwankungen sind möglich, sodass es bei Einzeltiteln keine sichere Rendite gibt. Das schwer beherrschbare Verlustrisiko ist für den notwendigen Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge relativ hoch. Im schlimmsten Fall droht der Totalverlust der Anlage. Zu berücksichtigen ist auch, dass Kursgewinne und Dividendenzahlungen steuerpflichtig sind.

Dennoch kann eine Kapitalanlage an der Börse für den Aufbau der Altersversorgung sinnvoll sein, etwa in Form einer Fondsanlage. Durch eine Zusammenfassung vieler Aktien in einem Fonds vermindert sich das Schwankungsrisiko der Geldanlage deutlich. Das Wertsteigerungspotenzial ist zudem beträchtlich. So können die Vorteile eines Börseninvestments im Rahmen einer fondsgebundenen Rentenversicherung genutzt werden. Dabei gilt es, die Anlageformen so zusammenzustellen, dass sie genau zu den individuellen Bedürfnissen passen. Wir helfen Ihnen, Ihre persönlichen Ziele zu analysieren und daraus eine stimmige Anlagestrategie abzuleiten.

6. Kann ich auch anders fürs Alter vorsorgen und die Familie absichern?

Für die Altersversorgung braucht eine Rentenversicherung den Vergleich mit Anlagen mit gleichem Risiko- und Renditeprofil nicht zu scheuen. Auf lange Sicht bietet sie hervorragende Ergebnisse. Zudem kann sie um eine verlässliche Absicherung der Arbeitskraft und anderer Lebensrisiken erweitert werden. Nur Lebensversicherer haben dazu maßgeschneiderte Lösungen. Wird zum Beispiel die Altersrente mit der Berufsunfähigkeitsrente kombiniert, bleibt die Altersvorsorge gesichert und die Familie bei Berufsunfähigkeit des Hauptverdieners versorgt. Darüber hinaus sollten Risiken wie schwere Krankheiten, Tod oder Pflegefall schon bei der Planung der Altersvorsorge berücksichtigt und finanziell abgesichert werden. Der innovative Vermögensaufbau & Sicherheitsplan verbindet den Aufbau der Altersvorsorge per Rentenversicherung mit der Absicherung existenzieller Lebensrisiken. Fragen Sie uns.

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