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Strategie statt ETFs

ETFs versprechen eine einfache Geldanlage gegen geringe Gebühren. Doch manche übersetzen das Kürzel ETF mit „Einfacher Tisch-Fußball“. Denn die Starrheit dieser Indexfonds birgt Probleme.

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Einfach investieren, und das zu geringen Kosten – damit locken sogenannte Indexfonds Sparerinnen und Sparer, die von der Entwicklung an der Börse profitieren wollen. Diese Exchange Traded Funds (ETFs) bilden die Zusammensetzung und damit die Entwicklung eines bestimmten Index nach, beispielsweise des beliebten internationalen Aktienindex MSCI-World. Hinter einem ETF steht also kein Fondsmanagement mit ausgeklügelter Strategie. Anpassungen an Indexänderungen finden automatisch statt, was Kosten spart. Daher sind ETFs meist günstiger. Doch das geht auf Kosten der Flexibilität.

Wendige Manöver? Fehlanzeige

„Einfacher Tisch-Fußball“ – so übersetzen manche das Kürzel ETF auch. Denn anders als beim Ballspiel auf dem Rasen sind hier die Spieler an einer Stange aufgereiht. Wendige Manöver macht dies ebenso unmöglich wie strategische Spielzüge. Eine ähnliche Starrheit ist ein Grundproblem des ETF-Konzepts.

Übrigens mag es auf den ersten Blick überraschen, dass sich die Wertentwicklung verschiedener ETFs auf denselben Index zum Teil leicht unterscheiden. Dafür kann es viele Gründe geben. Beispielsweise können ETFs je nach Land, in dem sie angesiedelt sind, verschiedenen Regelungen zur Quellensteuer unterliegen. Oder die Kosten für einen Austausch von Aktien im Zuge einer Indexumstellung unterscheiden sich. Manche ETFs verleihen auch Aktien aus ihrem Portfolio an institutionelle Anleger, die an der Börse spekulieren – gegen Gebühr, was die Fondsrendite erhöhen kann.

Quelle: www.msci.com, MSCI-World-Index (USD), Index Fact Sheet, Stand: 31.01.2023

Gefahr durch Konzentration

Neben mangelnder Flexibilität besteht ein weiterer Nachteil von ETFs in sogenannten Klumpenrisiken: Im MSCI-World zum Beispiel sind Aktien von US-Technologiekonzernen wie Apple, Microsoft oder Amazon stark vertreten.

Ein Gegensatz zum Prinzip gemanagter Fonds, durch möglichst breite Streuung Anlagerisiken minimieren zu können. Der Effekt zeigte sich im Krisenjahr 2022, als Tech-Aktien wegen der Zinswende einbrachen – und damit auch ETFs auf den MSCI-World.

Stärken des Managements

So mancher aktiv gemanagte Fonds schnitt deutlich besser ab. Bei diesen Fonds kümmert sich ein Team von Profis um die breite Streuung des angelegten Vermögens. Die Fachleute treffen fundierte Prognosen zur Marktentwicklung. So können sie zum Beispiel eine Branche mit guten Aussichten höher gewichten oder Aktien aus einer Region mit schwachen Perspektiven aussortieren, um die Rendite zu steigern oder wenigstens Verluste zu begrenzen.1 Für Service und Know-how des Fondsmanagements zahlen Anlegende eine geringe Gebühr. Doch Kosten sind bei der Geldanlage eben nicht der einzige Faktor. Wer hier spart und Risiken außer Acht lässt, zahlt am Ende vielleicht drauf.

Investmentfonds eignen sich für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge

  • Vermögensaufbau
    Ob mit der einmaligen Anlage eines größeren Betrags oder einem Sparplan mit regelmäßigen überschaubaren Beträgen – mit Investmentfonds können Anlegende von den Renditechancen der Börse profitieren.1
  • Altersvorsorge
    Bei modernen Rentenversicherungen können Sparerinnen und Sparer ebenfalls die Renditechancen von Fonds nutzen.1 Dann fließt ein Teil des angelegten Gelds in einen oder mehrere ausgewählte Fonds. 

Ihre Vermögensberaterin oder Ihr Vermögensberater empfiehlt Ihnen gern die zu Ihren Wünschen und Zielen passende Fondsanlage.

1 Bei Fondsinvestments ist das Risiko eines Kapitalverlusts bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen.


  • Vermögensberater
  • Jochen Paul

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