So werden Ihre Rententräume wahr

Arbeiten bis ins hohe Alter? Nein danke! Es geht auch anders: Wer frühzeitig privat vorsorgt, hat später mehr vom Ruhestand – und kann sich seine ganz persönlichen Wünsche für den Lebensabend erfüllen.

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Hero Images/Corbis Hannes Jochimsen, 32, Angestellter, mit Jakob, acht Monate: „Als ersten Grundstein für meine private Altersvorsorge habe ich eine Riester-Rente abgeschlossen. Diese zahlt sich dank staatlicher Zuschüsse für Familien mit Kindern besonders aus.“

Rente mit 85? Klingt unvorstellbar. Ulrich Grillo jedoch, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, hält dies für möglich – vorausgesetzt, die Lebenserwartung der Deutschen steigt weiter an. „Traditionell galt das Lebensalter minus 15 Jahre als angemessenes Renteneintrittsalter. Die Rente mit 65 bis 67 passt heute dazu. Wenn nun die Lebenserwartung alle vier Jahre durchschnittlich um ein Jahr zunimmt, so könnte man das Renteneintrittsalter entsprechend anheben – wenn Menschen eines Tages 100 werden, würde sich rein theoretisch ein Renteneintrittsalter von 85 Jahren ergeben“, erklärte er in der Wirtschaftswoche.

Fakt ist, dass die Rentenbezugszeiten immer länger werden. Schon heute bekommen die Deutschen ihr Ruhestandsgeld im Durchschnitt rund 19 Jahre, im Jahr 1990 waren es nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung noch 15 Jahre.

Die steigende Lebenserwartung bedeutet zum einen mehr Zeit, um sich Wünsche wie große Reisen oder aufwendige Hobbys zu erfüllen. Zum anderen kann dieses Mehr auch zur Last werden – wenn etwa das Geld im Alter kaum zum Leben reicht. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung droht derzeit jeder siebte Senior über 65 Jahren zu verarmen, das heißt, er muss mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Haushalte hierzulande auskommen.

Kein Wunder, dass immer mehr Rentner arbeiten, um sich finanziell über Wasser zu halten. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln belegt, dass sich der Anteil der 65- bis 74-jährigen Erwerbstätigen seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt hat.

Sorglos älter werden?

Kein Problem, wenn Sie früh genug mit der richtigen Altersvorsorge starten. Wir beraten Sie gerne dazu.

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Hero Images/Corbis Julia Stahmer, 23, Auszubildende: „Ich zahle jeden Monat einen überschaubaren Betrag in eine private Rentenversicherung ein. Nach meiner Ausbildung kann ich den Sparbetrag problemlos an meine neue Einkommenssituation anpassen.“

Anpacken statt aufschieben

Vorbei sind die Zeiten, als der Staat für ein ausreichendes gesetzliches Ruhestandsgeld sorgte. Die Gründe: Die Bevölkerung wird immer älter, die Zahl der jungen Beitragszahler geringer – die Rentenkassen werden somit zunehmend belastet. Bei der gesetzlichen Rente ist seit Langem nur eines sicher: dass sie in vielen Fällen kein sorgenfreies Leben im Alter garantieren kann. Und das Rentenniveau wird in Zukunft weiter sinken. Das wissen auch die meisten Deutschen. 73 Prozent der Bürger gehen davon aus, dass sie sich im Alter einschränken müssen, so eine Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Dennoch lässt ein Großteil der Menschen dieser Erkenntnis keine Taten folgen. Zwei Drittel der Befragten meinen, dass ihre Vorsorge unzureichend ist, aber nur 25 Prozent wollen in den nächsten zwölf Monaten mehr für die Absicherung unternehmen.

Wer seine Altersvorsorge auf die lange Bank schiebt, hat es schwer, ein ausreichendes Polster für seinen Ruhestand aufzubauen.

Beispiel: Ein 20-Jähriger, der monatlich 100 Euro zurücklegt, erhält mit 67 Jahren inklusive Zins und Zinseszins rund 163.000 Euro. Beginnt er dagegen erst mit 40 Jahren, 100 Euro im Monat anzusparen, so beträgt die Endsumme lediglich knapp 58.000 Euro.

Um auf dieselbe Summe wie der 20-Jährige zu kommen, müsste er fast dreimal so viel Geld ansparen.

Roger Richter/Corbis Auf der Sonnenseite: Wer frühzeitig vorsorgt, kann sich später entspannt zurücklehnen

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