Rente im Süden - so klappt es

Jeden Tag Sonne und angenehme Temperaturen – Überwintern oder gar ein Ruhestand in der Wärme muss kein Traum bleiben. Das Vorhaben sollte allerdings gut vorbereitet werden.

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Die Tage werden wieder kürzer und kälter: Es ist Herbst in Deutschland, bald kommt der Winter. Viele Deutsche träumen von dauerhaft besserem Wetter. Und immer mehr Senioren machen Nägel mit Köpfen: Sie verbringen den Winter in südlichen Gefilden – oder gleich ihr gesamtes Rentenalter. Von den rund 130.000 Menschen, die nach Angaben des Statistischen Bundesamts jedes Jahr Deutschland verlassen, ist jeder Zehnte Rentner. Ein solcher Schritt ist nicht nur etwas für Vermögende: Wer klug vorsorgt und sein Ziel mit Bedacht auswählt, kann auch mit einer kleinen Rente südliche Sonne genießen.   

Überwintern oder auswandern?

Wer nur den Winter in der Sonne verbringen möchte, muss auf den ersten Blick gesehen mehr berappen, denn die in der Heimat laufenden Fixkosten wie etwa Miete und Nebenkosten bleiben bestehen. Dafür braucht es aber auch weniger bürokratischen Aufwand: Wer seinen Hauptwohnsitz in Deutschland behält, sich also maximal sechs Monate pro Jahr im Ausland aufhält, bezieht seine Rente wie gewohnt weiter und bleibt auch in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das kann sich, je nach Ziel, durchaus rechnen. Zudem kann es im Hinblick auf einen Krankheits- oder gar Pflegefall günstiger sein, nicht alle Zelte in der Heimat abgebrochen zu haben. Denn in kaum einem Land der Welt ist der Standard in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen so hoch wie in Deutschland. Wer der Heimat ganz und gar den Rücken kehren möchte, sollte sich frühzeitig vorbereiten. Denn je nach Auswanderungsland können die Bedingungen bei Rentenzahlung, Besteuerung und vor allem der Krankenversicherung sehr unterschiedlich sein.   

Foto: Getty Images/Frank Lukasseck Kanaren: gut geeignet für einen Lebensabend in angenehmen Klima

Die beliebtesten Ziele

Sowohl für Überwinterer als auch für Auswanderer steht Spanien bei deutschen Senioren hoch im Kurs. Kein Wunder: Der Weg ist nicht weit, das Wetter ist besser als hierzulande und in vielen Ferienzentren wie etwa auf den Balearen oder den Kanaren gibt es größere deutsche Gemeinschaften, Geschäfte und Ärzte. In dem EU-Staat sind zudem Einreise, längerer Aufenthalt und Währung kein Problem. Bedenken sollten Sonnenhungrige allerdings, dass nicht überall in Spanien gleich gutes Wetter herrscht. Verlässlich warm ist es nur auf den Kanarischen Inseln, und – wichtig vor allem für Auswanderer – dort wird es auch im Sommer nicht so heiß wie in den zentralen Regionen des Landes.

Ein weiteres Sehnsuchtsziel sind die USA, vor allem der „Sunshine State“ Florida mit seinen endlosen Stränden, angenehmem Klima und lässiger Lebensart. Dort zu leben ist allerdings deutlich teurer als in Deutschland, zudem brauchen Auswanderer ein Visum. Ohne dieses sind 90 Tage Aufenthalt möglich, mit einem Besuchervisum können Überwinterer bis zu sechs Monate im Land bleiben. Wer sich die hohen Unterbringungs- und Lebenshaltungskosten in den Vereinigten Staaten leisten kann, den erwartet ein echtes kleines Paradies für Sonnenhungrige, Wasserfreunde, Angler und Golfspieler. 

Ähnliches Klima, ganz andere Preisklasse: Das bietet Thailand. Zwar ist die Anreise lang, aber die Lebenshaltungskosten sind verlockend niedrig, die Menschen freundlich, und das Angebot an bezahlbaren Seniorenwohnanlagen ist vergleichs­weise hoch. Dadurch können auch Be­zieher kleinerer Renten in den Genuss einer komfortablen Versorgung kommen.  

Rente, Steuern und Versicherungen

In welcher Höhe die deutsche Rente im Ausland gezahlt wird, hängt ebenso wie die Besteuerung vom jeweiligen Zielland ab. Wer den Lebensabend im Ausland plant, sollte sich an das Finanzamt Neubrandenburg wenden – dort sitzen die Experten für alle Auslands-Rentenfragen. Auf www.finanzamt-rente-im-ausland.de geben sie erste Informationen.

Wer dauerhaft im Ausland lebt, kann zudem oftmals nicht in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung bleiben (i.d.R. beispielsweise in Ländern außerhalb der EU). Dann gilt es, sich rechtzeitig zu privaten Versicherungsmöglichkeiten professionell beraten zu lassen – ganz egal, welches Ziel angesteuert wird.  

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