Erster Job – Wie Sie richtig durchstarten

Das Studium oder die Ausbildung sind geschafft, und Sie haben den passenden Job gefunden. Wenn Sie nun mehr Einkommen zur Verfügung haben, sollten Sie einige wichtige Entscheidungen treffen.

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Der Start ins Berufsleben ist ein wichtiger Schritt

Zeit für eine Bestandsaufnahme

Wofür geben Sie Ihr Geld aus? Wie bauen Sie Schritt für Schritt Vermögen auf? Und gibt es vielleicht staatliche Förderungen, die Sie nutzen können? Wir geben Ihnen eine erste Orientierung und nützliche Tipps.

Darüber müssen Sie sich jetzt Gedanken machen

Wie viel bleibt vom Brutto?

Wie finde ich ein günstiges Gehaltskonto?

Mit dem ersten eigenen Job ist es vorbei mit dem gebührenfreien Konto, das Sie als Azubi oder Student genutzt haben. Außerdem haben viele Banken vor kurzem ihre Gebührenordnungen geändert, bisherige Gratis-Funktionen kosten nun Geld. Dennoch kommen Sie um ein Gehaltskonto nicht herum. Doch wie findet man bei der riesigen Auswahl das richtige Angebot?

Wir bieten Ihnen mit unserem Premiumpartner, der Deutschen Bank, ein exklusives Angebot: Das ZinsKonto Plus ist in den ersten 24 Monaten als Gehaltskonto gebührenfrei, und Sie haben viele weitere Möglichkeiten der Grundpreisbefreiung. Mit der Deutsche Vermögensberatung Kreditkarte erhalten Sie zusätzliche attraktive Konditionen.

Geld verwalten: "Haushaltsbuch" und nützliche Apps

Sie müssen wahrscheinlich erstmal ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel Geld Sie jeden Monat brauchen. Einerseits müssen Sie nicht mehr so sparsam sein wie als Student oder Azubi, andererseits sollten Sie auch nicht gleich alles ausgeben. Ein Haushaltsbuch hilft dabei, den Überblick zu bewahren – auch digital. Vorteil: Die Apps lassen sich an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen und können Alarm schlagen, wenn Sie Ihr Limit überschreiten. Und dann ist da noch unsere "Formel zum Finanziellen Glück" ...

Vertragsverhandlungen:

Worauf Sie beim Arbeitsvertrag achten sollten

Gratulation! Das Vorstellungsgespräch war erfolgreich, Sie haben den Job. Bevor Sie einen Arbeitsvertrag unterschreiben, sollten Sie ihn allerdings in Ruhe prüfen. Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, wenn unklare Klauseln auftauchen. Wer sich unsicher fühlt, kann den Vertrag auch von einem Anwalt für Arbeitsrecht checken lassen.

Rechtsschutzversicherung für den Beruf

Ob es um die Kündigung oder das Gehalt geht: Ein Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber kann für Arbeitnehmer richtig teuer werden. Eine Berufsrechtsschutzversicherung übernimmt die Verfahrenskosten und sichert so vor einem unkalkulierbaren, finanziellen Risiko ab. Denn laut Gesetz muss in der ersten Instanz jede Partei die eigenen Anwalts- und Gerichtskosten tragen – unabhängig davon, wie das Verfahren ausgeht.

Denken Sie daran, sich möglichst frühzeitig um eine Rechtsschutzversicherung zu kümmern. Denn in der Regel greifen die Versicherungen erst nach einer Wartezeit von 3 Monaten. Wir erläutern Ihnen gerne die Vorteile des Angebotes unseres Premiumpartners ADVOCARD.

Berufsunfähigkeit absichern

Stress und stetig wachsende Anforderungen im Arbeitsleben können psychische Krankheiten verursachen, die nicht selten zur Berufsunfähigkeit führen. Aber auch starke, körperliche Belastungen können einen so stark beeinträchtigen, dass an Arbeit nicht mehr zu denken ist. Jeder vierte Deutsche wird berufsunfähig. Einige sind es nur für eine gewisse Zeit, andere bis zum Eintritt der gesetzlichen Altersrente.  

Die Erwerbsminderungsrente greift jedoch nicht immer und ist zudem nicht gerade üppig. Es lohnt sich deshalb unbedingt, gegen den Ausfall der eigenen Arbeitskraft vorzusorgen – am besten mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Vor allem für Berufsanfänger, Alleinverdiener und Selbständige ist eine solche Versicherung besonders wichtig.

Was man bei der Wahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung beachten sollte:

Geschützt bei Berufsunfähigkeit?

Wir beraten Sie, wie Sie für den Fall vorsorgen können, dass Ihre Arbeitsfähigkeit dauerhaft eingeschränkt ist.

Kontakt aufnehmen
  1. Früh abschließen
    BU besonders früh abschließen. Denn der Gesundheitszustand entscheidet darüber, ob man eine Versicherung bekommt und wie teuer sie ist. Und auch der monatliche Beitrag ist bei einem niedrigen Eintrittsalter günstiger.
  2. Bedarf festlegen
    Überlegen Sie sich, wie hoch die BU-Rente im Fall einer Berufsunfähigkeit sein soll.
  3. Alternativen prüfen
    Bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherungen bekommt man nur, wenn das individuelle Krankheits- oder Unfallrisiko vergleichsweise gering ist.

Denken Sie jetzt schon an die Zukunft

Wie man auch mit kleinen Summen ein Vermögen aufbaut

Es lohnt sich nur, große Beträge anzulegen? Falsch! Selbst bei einem kleinen Gehalt zahlt es sich immer aus, etwas zurückzulegen: Zum Beispiel wenn die Waschmaschine oder das Auto plötzlich kaputtgehen. Oder Sie sich einen lang ersehnten Urlaub leisten wollen. Allerdings sollten Sie beim Sparen ein paar Dinge beherzigen.


Mehr als nur Sparbuch:

Bei den aktuell niedrigen Zinsen kommt auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto kaum mehr infrage. Heutzutage sollten Sie sich auch mit Anlageformen wie Fondsparplänen beschäftigen.

Sicher ist sicher:
Man muss nicht vermögend sein, um von den Aktienmärkten zu profitieren. Mit der richtigen Strategie, die zu Ihnen passt, können Sie auch mit geringeren Beträgen eine interessante Rendite erzielen.

Fondssparen:
Über einen Fonds können Sie sich an Aktiengesellschaften beteiligen – auch mit kleinen Beträgen, deren Höhe und Intervall Sie selbst festlegen. Wenn es gut läuft, sind pro Jahr Wertzuwächse von durchschnittlich 8 bis 9 Prozent möglich.

Richtig anlegen:
Für ein gutes Ergebnis sollten Sie Ihre Anlage breit streuen und einen langen Atem haben. Die deutschen Standardwerte haben in den vergangenen 50 Jahren durchweg Rendite abgeworfen. Voraussetzung: Das Geld blieb länger als 13 Jahre angelegt.

 

Wie sorge ich rechtzeitig fürs Alter vor?

Niemand denkt gerne über Altersvorsorge nach. Dennoch sollte man das Thema nicht auf die lange Bank schieben, denn in der Regel reicht die gesetzliche Rente nicht für einen sorgenfreien Lebensabend aus. Wer lange wartet mit der privaten Vorsorge, verschenkt immense Zinseffekte. Also lieber schon mit 20 Jahren nur 50 Euro pro Monat sparen, als 300 Euro monatlich erst mit 35 Jahren.

Riester-Rente:

Diese staatliche geförderte Rente richtet sich vor allem an Arbeiter und Beamte. Selbständige können i.d.R. nur „riestern”, wenn ihr Ehepartner Anspruch auf die Riester-Förderung und einen eigenen Vertrag abgeschlossen hat. Zur Grundzulage kommen weitere Zulagen für Kinder. Junge Leute, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten zudem einen Berufseinsteiger-Bonus. Wir beraten Sie, welche Riester-Form am besten zu Ihnen passt.

Basis-Rente (Rürup-Rente):

Eignet sich besonders für Selbständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlen. Aber auch für Arbeitnehmer und Beamte kann sich diese staatliche Förderung lohnen. Die Basis-Rente konnte 2018 zu 86 Prozent von der Steuer abgesetzt werden, ab 2025 sind es sogar zu 100 Prozent. Gefördert werden maximal 20.000 Euro bei Alleinstehenden bzw. 40.000 Euro bei Verheirateten – jeweils unter Abzug der Gesamtbeiträge zu gesetzlichen Rentenversicherung.

Risikolebensversicherung/ Rentenversicherung:

Die Risikolebensversicherung ist ein reiner Todesfall-Schutz für Hinterbliebene wie Partner oder Kinder. Sie kommt nur im Todesfall zur Auszahlung. Bei der Rentenversicherung wird Kapital angespart, welches im Alter in Form einer monatlichen lebenslangen Rente oder alternativ als einmalige Kapitalabfindung ausgezahlt wird. Der Vermögensbaufbau und Sicherheitsplan bietet Ihnen eine Kombination verschiedener Bausteine.

Betriebliche Altersversorgung:

Als Arbeitnehmer haben Sie Anspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung. Dabei zahlt Ihr Arbeitgeber einen Teil Ihres Bruttolohns in eine betriebliche Altersversorgung, Sie zahlen für diesen Teil Ihres Bruttolohns keine Steuern oder Sozialabgaben. Die Auszahlung im Alter erfolgt als lebenslange Rente oder als einmalige Kapitalabfindung.

Eigenheim:

Wenn Sie mit Wohneigentum fürs Alter vorsorgen möchten, sollten Sie darauf achten, Immobilienblasen zu meiden - etwa in Großstädten. Besser ist es, auf eine Region mit voraussichtlichem Wertzuwachs zu setzen. Außerdem sollten Sie nach einer soliden Finanzierung Ausschau halten.


  • Vermögensberater
  • Oliver Brandes

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