Wintercheck fürs Auto

Die Tage werden kürzer, die Sicht schlechter und der Bremsweg mitunter länger. Wer sicher durch die kühle Jahreszeit kommen will, sollte jetzt die Checkliste durchgehen.

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1. Dem Frost keine Chance

Frostschutz stellt sicher, dass es dem Motor auch bei niedrigen Temperaturen gut geht. Zu geringer Kühler-Frostschutz kann im Extremfall zum Motorschaden führen, daher sollte die Flüssigkeit Temperaturen von bis zu minus 25 Grad abdecken. Auch das Wischwasser des Autos muss mit einem Frostschutzmittel ergänzt werden, sonst droht die Scheibenwaschanlage zu platzen.

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2. Licht ins Dunkel bringen

Zum Wintercheck gehört auch, die Scheinwerfer des Autos zu überprüfen. Während der dunkleren Jahreszeiten gilt: sehen und gesehen werden. Im Rahmen der Aktion Licht-Test können Autofahrer jedes Jahr im Oktober die Einstellungen ihrer Leuchtmittel kostenlos in einem Kfz-Meisterbetrieb überprüfen lassen. Wichtig ist auch die regelmäßige Reinigung der Scheinwerfer: Bereits nach einer halbstündigen Fahrt auf verunreinigten Straßen büßen sie bis zu 60 Prozent ihrer Leuchtkraft ein.

3. Sicher auf dem Boden bleiben

Winterreifen sorgen für eine sichere Straßenlage – auch schon, bevor der Winter richtig losgeht. Die „O bis O“-Regel gibt Orientierung: Zwischen Oktober und Ostern sollten Autofahrer Winterreifen aufziehen. Bei diesen Pneus gilt es, auf die von der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Profil zu achten.  

4. Schutz für die Basis

Der Unterboden wird in Herbst und Winter stärker angegriffen. Der Bodenschutz muss überprüft werden, denn Niederschlag und Streusalz fördern die Rostbildung. Wenn die Beschichtung des Unterbodens Spannungsrisse aufweist oder die Versiegelung spröde ist, muss die Wachsbeschichtung ausgebessert werden. Tipp: Unverzichtbar sind regelmäßige Autowäschen, die aggressive Salz- und Schmutzreste entfernen.

5. Antrieb checken

Ohne Batterie läuft nichts – schon gar nicht in der kalten Jahreszeit. Im Winter müssen Batterien besonders viel leisten, feuchter Schmutz verkürzt zusätzlich die Lebensdauer. Daher sollten Autofahrer die Batterie prüfen und gegebenenfalls austauschen lassen.

6. Passt die Kfz-Versicherung noch?

Wie jede Versicherung sollte auch die für das Auto regelmäßig überprüft werden. Der Herbst ist eine gute Zeit dafür. Denn Stichtag für einen Wechsel ist meist der 30. November. Auch Verbraucher, die mit ihrem Versicherungsvertrag zufrieden sind, sollten Angebote vergleichen. Schließlich kommt es nicht nur auf den Preis an, sondern auch auf die Leistung und den Service. Laut „FOCUS-MONEY“ bietet die AachenMünchener das fairste Preis-Leistungs-Verhältnis.

7. Nur nicht schleudern

Herbstlaub ist hübsch und dekorativ – nass verwandelt es sich allerdings in eine Rutschgefahr. Außerdem können die Temperaturen nachts schon teils unter drei Grad sinken, sodass feuchte Schmutzreste gefrieren. Bei glatten Straßen gilt: behutsam mit dem Gaspedal umgehen und abrupte Lenkmanöver möglichst vermeiden. Kommt das Fahrzeug dennoch ins Schleudern, hilft es, den Gang herauszunehmen und gegenzulenken. Im schlimmsten Fall ist nur noch eine Vollbremsung möglich.

8. Aus Regen wird Aquaplanning

Regen gehört zum Herbst wie Schnee zum Winter. Für Autofahrer heißt das: Aquaplaning-Gefahr! Deshalb sollten Tempolimits bei Nässe eingehalten und hektische Lenkbewegungen vermieden werden. Tipp: Gerät das Fahrzeug ins Schwimmen, gilt es, langsamer zu fahren und die Kupplung zu treten. Wichtig ist, die Lenkung unverändert in Fahrtrichtung zu halten, sonst droht das Auto auszureißen.

9. Durchblick behalten

Morgen- und Abendnebel sowie Regen erschweren oft die Sicht. Wer sich an die einfache Faustregel „Fahrtgeschwindigkeit gleich Sichtweite“ hält, ist auf der sicheren Seite. Alte Scheibenwischer behindern die Sicht. Spätestens sobald sie Schlieren auf den Scheiben bilden, müssen sie ausgetauscht werden.

10. Vorsicht, Wild!

Rehe, Hirsche & Co. sind im Herbst besonders aktiv. Daher sind Autofahrer vor allem in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung angehalten, besonders aufmerksam zu fahren und den Straßenrand im Auge zu behalten. Kreuzen Wildtiere die Straße, hilft: abblenden, bremsen und hupen. Auf keinen Fall sollte versucht werden, dem Wild auszuweichen, wenn das Risiko besteht, andere Autos oder sich selbst zu gefährden.

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