Drei große Chancen für den Immobilienkauf

Zum Jahreswechsel treten drei neue Regeln in Kraft, die es Mietern erleichtern, Eigentümer zu werden. Das erste Quartal ist daher ein idealer Zeitpunkt zum Kauf!

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Große Entlastung bei den Nebenkosten

Endlich! Die immensen Maklerkosten von teilweise über 7 Prozent (Quelle: Hausgold.de) vom Kaufpreis bleiben nicht mehr allein an den Käufern hängen. Ab dem 23. Dezember 2020 ist Schluss mit der einseitigen Benachteiligung der Käufer. Die Courtage für die Vermittlung wird zwischen Käufer und Verkäufer hälftig aufgeteilt. Damit reduziert sich die Höhe der Nebenkosten, die nur wenige Banken zusätzlich zur Immobilie mitfinanzieren, schon einmal um einen erheblichen Betrag.

Die aktuelle Lage auf dem Immobilienmarkt

Nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland leben in der eigenen Immoblie. Damit ist Deutschland nahezu Schlusslicht in Europa. Der Staat ist bestrebt, mehr Mieter zu Eigentümern zu machen, allein schon deshalb, weil Wohnen in der eigenen und bestenfalls abbezahlten Immobilie mit zu der besten Altersvorsorge zählt.

Hinzu kommt, dass Investoren aufgrund der höheren Rendite lieber Eigentumswohnungen errichten als in den Bau von Mietwohnungen zu investieren. Dafür müssen Immobilien aber für den Käufer erschwinglich bleiben. Die Kaufpreise sind jedoch innerhalb des letzten Jahres um durchschnittlich 6,6 Prozent gestiegen (Quelle: boerse.ard.de)! Was nicht passieren soll: Dass leerstehende Eigentumswohnungen einerseits und nicht vorhandene Mietwohnungen andererseits die ohnehin angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärfen – bei rund einer Million fehlender Wohnungen in Deutschland scheint dies aber nur eine Frage der Zeit zu sein (Quelle: capital.de).

Jetzt handeln! Die nächsten drei Monate sind dazu ideal.

Ich zeige Ihnen, wie Sie von den neuen Regelungen profitieren.

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Deutliche Erhöhung der Wohnungsbauprämie

Darum kommt nun auch die Erhöhung der Wohnungsbauprämie. Mit ihr fördert der Staat verstärkt Bausparer, die eine Immobilie kaufen, bauen oder modernisieren möchten. Für Alleinstehende wurde sie von 40 auf jährlich 70 Euro ab einer Sparsumme von 700 Euro erhöht, für Ehepaare von 90 auf jährlich 140 Euro ab einer Sparleistung von 1.400 Euro. Das ist eine Anhebung von aktuell 8,8 auf 10 Prozent!

Quelle: Badenia

Höhere Einkommensgrenzen – mehr Anspruchsberechtigte

Die neuen Einkommensgrenzen bedeuten, dass für noch mehr Menschen der Kauf realistischer wird. Alleinstehende dürfen nun ein zu versteuerndes Einkommen bis zu 35.000 Euro und Ehepaare bis zu 70.000 Euro haben, um noch von der Wohnungsbauprämie zu profitieren. Brutto darf damit beispielsweise ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern, bei dem beide Elternteile arbeiten, über 100.000 EUR verdienen und bleibt dennoch weiterhin prämienberechtigt.

Baukindergeld - verlängerte Frist bis Ende März 2021

Das Baukindergeld hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt: Seit seiner Einführung im Jahr 2018 bis August 2020 wurden insgesamt für mehr als 265.500 Familien mit Kindern Auszahlungen von über 5,5 Milliarden Euro gewährt (Quelle: KfW).

Die Corona-Pandemie sorgt aber auch bei vielen Bauherren für Stress. Wegen Zeitverzögerungen können Sie das Baukindergeld oft nicht fristgerecht beantragen. Hier kommt jetzt der Bund den Familien entgegen: Der Förderzeitraum wird um drei Monate bis 31. März 2021 verlängert. Ist bis dahin ein Kaufvertrag unterzeichnet oder wurde eine Baugenehmigung erteilt, kann unter den bei der KfW einsehbaren Bedingungen noch bis Ende 2023 ein Förderantrag gestellt werden.

Heute monatlich weniger abzahlen als früher

Zusammen mit den Darlehenszinsen, die weiterhin auf einem niedrigen Niveau von oft noch unter 1 Prozent sind, kann die erhöhte Wohnungsbauprämie die steigenden Preise ausgleichen. Dazu hat der Immobilienverband Deutschland zusammen mit der Deutschen Bank in einer Erhebung festgestellt, dass 2020 "nur" rund 26 Prozent des Haushaltseinkommens für die Abzahlung aufgebracht werden musste - 2009 waren es noch um die 32 Prozent.

Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD

Niedrige Zinsen auch für die Zukunft sichern

Sie planen den Kauf erst in einigen Jahren, möchten sich aber heute schon günstige Zinsen sichern? Mit einem Bausparvertrag lässt sich nicht nur Eigenkapital aufbauen, sondern bis zu 15 Jahre im Voraus ein Zinssatz vereinbaren, der in Ihre Finanzplanung passt. Ihr persönlicher Zinssicherungsplan sozusagen. Bei der späteren Finanzierung wird das zielgerichtete Ansparen von Eigenkapital mit niedrigeren Zinsen honoriert.

Weitere Vorteile neben der Wohnugsbauprämie: Sonderzahlungen sind in der Ansparphase jederzeit möglich, Sondertilgungen in unbegrenzter Höhe in der Rückzahlungsphase ebenfalls.

Erstes Quartal 2021: ideale Zeit zum Kauf

Fazit: Wenn Sie bald kaufen möchten, dann jetzt. Die Halbierung der Maklerprovision ab 23. Dezember 2020, die Erhöhung der Wohnungsbauprämie ab 1. Januar 2021 und die Verlängerung des Baukindergeldes bis Ende März 2021 ergeben eine perfekte Zeit zum Kauf: die ersten drei Monate des neuen Jahres. Viel Erfolg!

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