Dieser Artikel in Kürze
- Mit einem Privatkredit lässt sich schnell und meist unkompliziert der finanzielle Spielraum erhöhen.
- Die finanzielle Freiheit stellt die Weichen, um sich beispielsweise individuelle Wünsche zu erfüllen, vorübergehende Engpässe zu überbrücken und Finanzierungen umzuschulden z. B. bei hohen Dispozinsen.
- Flexible Finanzierungsmodelle für Privatkredite: möglich sind individuelle Laufzeiten und Finanzierungshöhen zu attraktiven Konditionen.
In welchen Fällen lohnt sich ein Privatkredit?
Leben bedeutet Veränderungen, die manchmal Geld kosten – oder sogar neue Möglichkeiten zum Sparen eröffnen. Mit einem Privatkredit können Menschen ihren finanziellen Freiraum vergrößern.
Mehrere parallel bestehende Kredite können schnell das Haushaltsbudget belasten. Auch überzogene Girokonten und die verzögerte/verspätete Rückzahlung von Ratenkäufen oder Kreditkartenlimits können zusätzliche Zinsen und Gebühren verursachen – und schnell undurchsichtig werden. Auch in diesen Fällen kann ein Privatkredit eine Lösung sein, wenn beispielsweise mehrere Kredite abgelöst werden und man nur noch eine Rate bezahlt.
Wissenswertes zum Privatkredit
Privatkredite sind in der Regel nicht an bestimmte Verwendungszwecke gebunden und können frei verwendet werden. Meist ist mit einem Privatkredit ein Darlehen (Ratenkredit) einer Bank an Privatpersonen gemeint. Daher wird der Privatkredit häufig auch als Konsumentenkredit bezeichnet.
Interessenten legen dann flexibel fest, wie hoch der Kredit sein soll und über welchen Zeitraum die Rückzahlung avisiert wird. Je nach Finanzierungspartner sind Kredite zwischen 1.000 und 80.000 Euro oder sogar bis zu 120.000 Euro möglich. Was die Laufzeit angeht, sind Zeiträume zwischen 12 und bis zu 120 Monaten üblich.
Aber auch beim Onlineshopping kann ganz leicht ein Kredit abgeschlossen werden. Viele Shops bieten diese Option über sogenannte Bezahldienste an, wie z. B. Klarna, PayPal, Amazon oder Google Pay. Wird hier die Zahlung „auf Rechnung“, „in Raten“ usw. ausgewählt, handelt es sich um einen Kredit.
Üblicherweise gelten folgende Voraussetzungen bei der Vergabe von Privatkrediten:
- Volljährigkeit
- Wohnsitz in Deutschland
- deutsches Bankkonto
- regelmäßiges Einkommen
- gute Bonität
- ggf. Sicherheiten (Immobilien, Versicherungen, Wertpapiere)
Drei Tipps zum Privatkredit
- Tipp #1: Privatkredite sind normalerweise günstiger als Dispokredite
Oftmals wird für dringende Anschaffungen das Girokonto überzogen und der von der Bank eingeräumte Dispositionskredit (Dispo) genutzt. Das kann allerdings teuer werden, denn die Zinsen für einen Dispokredit liegen nicht selten im hohen zweistelligen Bereich bei bis zu 17,2 Prozent.1 Privatkredite dagegen häufig sehr deutlich darunter.
- Tipp #2: Zusammenfassen bestehender Raten- und Dispokredite: #SmartEffekt
Der #SmartEffekt – bestehende Raten- und Dispositionskredite in nur einem neuen Privatkreditvertrag zusammenfassen – kann gleich mehrere Vorteile mit sich bringen: bessere (Zins)Konditionen, mehr Übersicht über den Kontostand, bessere Bonität. Ein mittlerweile höheres Einkommen oder die erfolgreiche Tilgung anderer Darlehen kann günstigere Zinskonditionen bei einer Umschuldung ermöglichen. Die Zinsen, die durch das Zusammenlegen gespart werden, verschaffen finanzielle Freiheit.
- Tipp #3: Vorsicht bei Angeboten wie „Jetzt kaufen, später bezahlen“ von Klarna, PayPal & Co.
Kredite über Bezahldienste wie ApplePay, Amazon Pay, Klarna und PayPal, die mit wenigen Klicks online abgeschlossen werden, sind gerade bei Jüngeren beliebt. Vergleichen lohnt sich auch hier: Kreditangebote über Bezahldienste sind häufig um einiges teurer als Privatkredite.2
1test.de, „Teurer Dispo? Nein, danke!“, 01.03.2024
2tagesschau.de, „So teuer können schnelle Ratenkredite werden“, 20.01.2024