Der Traum von der ersten eigenen Wohnung

Ob Altersvorsorge oder Vermögensaufbau, Wohnqualität oder Unabhängigkeit: Das sind nur ein paar Gründe für Wohneigentum. Doch Achtung: Wohnen – vor allem in der Stadt – wird laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) immer teurer.2

Laut der Studie zogen die Preise für Immobilien weiter an. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Kosten für ein Ein- und Zweifamilienhaus im dritten Quartal 2025 um 3,5 Prozent. Etwas geringer fiel der Anstieg bei den Eigentumswohnungen aus. Diese stiegen bloß um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.2

Auch im kommenden Jahr gehen Experten von steigenden Preisen aus. Im Schnitt soll es erneut um 3,5 Prozent nach oben gehen.3

Das bedeutet: Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, braucht ausreichend (Eigen)Kapital. Rechtzeitig abgeschlossen und gut geplant, kann ein Bausparvertrag für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene langfristig genau die richtige Strategie sein.

2 iwkoeln.de, „IW-Wohnindex: Immobilienpreise steigen leicht, Mieten wachsen kräftig", 31.10.2025

3 reuters.com, „German home prices set for steady recovery over next two years, affordability to worsen", 16.09.2025

Was kostet eine Wohnung wirklich? – Die Nebenkosten nicht unterschätzen!

Typische finanzielle Herausforderungen beim Wohnungskauf sind neben Umzug, Anschaffung von Möbeln, Küche etc. die Kaufnebenkosten. Bei diesen Kaufnebenkosten sollten unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise Kosten für den Eintrag ins Grundbuch oder die Grunderwerbsteuer. Welche Nebenkosten tatsächlich anfallen und wie hoch diese ausfallen, hängt oftmals vom Kaufpreis ab.

Unser Tipp: Für den Wohnungskauf sollte das Eigenkapital mindestens die planbaren Nebenkosten abdecken, die üblicherweise etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen.

Grundsätzlich ist ein höheres Eigenkapital zu empfehlen und ermöglicht oftmals bessere Kreditkonditionen. Ein gewisses finanzielles Polster ist also immer Voraussetzung für den Kauf einer Wohnung.

Unser Tipp: Sowohl bei einer kompletten oder nur teilweisen Sanierung können unnötige Kosten vermieden werden. Diese Checkliste hilft beim energetischen Sanieren und zeigt, welche Maßnahmen und Einsparpotenziale es gibt. 

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Jugendbonus, Prämien & Sparzulagen – alle helfen mit!

Nicht nur für Jüngere kann Bausparen attraktiv sein. Warum? Denn, unter anderem abhängig vom Einkommen und Alter, gibt es vielfältige staatliche Finanzierungshilfen, die miteinander kombiniert werden können:

Bausparvertrag + Jugendbonus:

Die Deutsche Bausparkasse Badenia als einer unserer Premium-Partner bietet, für eine bestimmte Tarifvariante, für junge Leute einen Jugendbonus an. Wer zwischen 15 und 25 Jahre ist, kann 200 Euro* erhalten.

* Bei Guthabenauszahlung nach Zuteilung und einer Laufzeit von mindestens 7 Jahren wird auf den ersten abgeschlossenen Vertrag ein Jugendbonus auf die Zinsen bis Zuteilung, längstens bis zum Ablauf von 7 Jahren nach Vertragsbeginn, gewährt. Weitere Voraussetzung ist, dass die Person alleinige Vertragsnehmerin ist.

Bausparvertrag + Wohnungsbauprämie:

Wer älter als 16 Jahre ist und pro Jahr bis zu 700 Euro (1400 Euro für Verheiratete) in einen Bausparvertrag einzahlt, kann sich, unter bestimmten Voraussetzungen, die staatliche Wohnungsbauprämie von 10 Prozent sichern – also maximal 70 Euro für Singles bzw. 140 Euro für Verheiratete - und zwar jährlich.

Bausparvertrag + vermögenswirksame Leistungen + Arbeitnehmersparzulage 

Berufstätige junge Leute können nachfragen, ob ihr Unternehmen vermögenswirksame Leistungen gewährt. Bis zu 40 Euro monatlich bzw. maximal 480 Euro im Jahr kann der Arbeitgeber zur Vermögensbildung direkt zum Bausparvertrag beisteuern. Direkt in den „Bauspartopf“ kann auch die Arbeitnehmersparzulage landen. Mit der Arbeitnehmersparzulage unterstützt der Staat das Sparen mit maximal 43 Euro bzw. 86 Euro (für Verheiratete) pro Jahr.

Jetzt starten: Darum zahlt sich frühes Bausparen doppelt aus

In Zeiten steigender Mieten und unsicherer Zinsperspektiven wird eines immer klarer: Wer früh mit dem Bausparen beginnt, profitiert gleich mehrfach. Denn der frühe Start sorgt nicht nur für finanzielle Unabhängigkeit. Es kann ebenfalls attraktive Förderchancen und langfristige Zinsvorteile ermöglichen.

Eltern können mit einem Bausparvertrag für Kinder früh für den Nachwuchs vorsorgen. Auch während der Ausbildung und des Studiums kann durch Bausparen das Startkapital für den Auszug samt Möbeln, Küche und Renovierung ermöglicht werden.

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FAQ zu Kaufnebenkosten

Wie hoch können die Kaufnebenkosten beim Hauskauf sein?

Für die Kaufnebenkosten gibt es keinen pauschalen Betrag, da diese unterschiedlich ausfallen wie beispielsweise für:

  • Notar / Notarin: 0,6 bis knapp 1 Prozent des Kaufpreises
  • Grundbuch: ca. 0,5 Prozent des Kaufpreises
  • Grunderwerbsteuer: 3,5 bis 6,5 Prozent (je nach Bundesland)
  • Provision für Makler / Maklerin: 2 bis 7 Prozent

Wie viel Prozent betragen die Kaufnebenkosten?

Einen generellen Prozentsatz gibt es dafür nicht. Die prozentuale Höhe richtet sich immer nach dem jeweiligen Kaufnebenkosten-Faktor wie beispielsweise die Kosten für die Grunderwerbsteuer. Diese rangieren, je nach Bundesland, zwischen 3,5 bis 6,5 Prozent.

Welche versteckten Kosten können bei Bestandsimmobilien anfallen?

Auch in diesem Fall gibt es keine spezifische Antwort, denn die Kosten können von Immobilie zu Immobilie variieren. Zu den möglichen Kosten bei Bestandsimmobilien zählen beispielsweise:

  • Renovierung, Sanierung wie z. B. neue Fenster, Fußböden, Bäder, Elektrik
  • Energetische Sanierung
  • Kosten für Gutachten z. B. bei Schimmel, Baumängeln