Dieser Artikel in Kürze
- Die Taschengeldtabelle liefert einen ersten Überblick mit Empfehlungen.
- Die genannten Werte in der Tabelle sind lediglich Richtwerte.
- Die Höhe des Taschengeldes sollte von weiteren Faktoren abhängig sein wie beispielsweise der finanziellen Haushaltssituation.
Taschengeld-Empfehlung: Blick in die Tabelle
Viele Eltern sehen sich, früher oder später, mit der Frage konfrontiert: „Wie viel Taschengeld bekommt mein Kind und ab welchem Alter?“ Gefolgt von der Frage: „Gibt es eine generelle Empfehlung zur Höhe des Taschengeldes?“
Antworten auf diese Fragen liefert die sogenannte Taschengeld-Tabelle1. Diese wird jährlich durch das Deutsche Jugendinstitut veröffentlicht und bietet Eltern eine erste, informative Übersicht.
Taschengeld-Tabelle 2026: für Kinder und Jugendliche1
| Alter | Empfohlener Betrag | Auszahlung |
unter 6 Jahre | 1 bis 2 Euro | pro Woche |
6 bis 7 Jahre | 2 bis 3 Euro | pro Woche |
8 bis 9 Jahre | 3 bis 4 Euro | pro Woche |
10 bis 11 Jahre | 15 bis 25 Euro | pro Monat |
12 bis 13 Jahre | 20 bis 30 Euro | pro Monat |
14 bis 15 Jahre | 25 bis 45 Euro | pro Monat |
16 bis 17 Jahre | 40 bis 60 Euro | pro Monat |
ab 18 Jahren | 55 bis 75 Euro | pro Monat |
Früh starten mit dem Kidz-Konzept
Die Ausgabe von Taschengeld ist eine sinnvolle Option, um Kinder schon frühzeitig an das Thema Finanzen heranzuführen. Allerdings beinhaltet das keine langfristige Vorsorge oder Absicherung des Nachwuchses. Was jedoch oftmals ein Wunsch von vielen Eltern sein kann.
Was dabei helfen kann, ist das sogenannte Kidz-Konzept. Dieses Rundum-Sorglos-Paket wurde gemeinsam mit Eltern entwickelt und stellt in jeder Lebenslage das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt. Vorteile vom Kidz-Konzept sind unter anderem:
- Verwendung eines Baukasten-Systems.
- Unkomplizierte Aufteilung von Vorsorge- und Sparbeträgen.
- Einfache Anpassungen der Beträge an sich verändernde Bedürfnisse der Kinder.
- Schaffung einer finanziellen Basis für Kinder.
- Vorsorgeschutz in vielen Lebenslagen bis ins Erwachsenenalter.
Taschengeld: Empfehlungen nach Altersstufen
Taschengeld für 10-Jährige
Ab etwa 10 Jahren sind Kinder in der Lage, größere Beträge über einen längeren Zeitraum zu sparen. Daher kann der Auszahlungsmodus angepasst werden. Weg von einer wöchentlichen, hin zu einer monatlichen Auszahlung.
Taschengeld für 11-Jährige
Kinder entwickeln oft neue Interessen oder können Ihre Wünsche besser festlegen. In diesem Alter können Eltern zum ersten Mal über kleinere Sparziele und Sparvorhaben sprechen.
Taschengeld für 12-Jährige
Viele Kinder möchten in diesem Alter mehr finanzielle Verantwortung übernehmen und sich selbst erste Wünsche erfüllen, wie beispielsweise selbstständig neue Kleidung kaufen oder mit Freunden ins Kino gehen.
Taschengeld für 13-Jährige
Ab 13 Jahren kann das Taschengeld nochmal um fünf Euro auf 30 Euro pro Monat ansteigen. Denn mit Beginn der Pubertät stehen oft komplett neue Wünsche im Vordergrund, wie beispielsweise mehr Ausgaben für Mode oder andere Freizeitaktivitäten als bisher.
Taschengeld für 14-Jährige
Empfehlung: 30 bis 45 Euro pro Monat
Mit 14 Jahren ist es empfehlenswert, das Taschengeld erneut zu erhöhen. In dieser Phase können die Ausgaben für Kleidung und Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise Sport oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden, häufig steigen. Zusätzlich entsteht oft der Wunsch nach einem eigenen Smartphone.
Unser Tipp: Eine App zur Budgetplanung kann Kindern helfen, besser nachzuvollziehen, wohin das Geld geht.
Taschengeld für 15-Jährige
Empfehlung: 30 bis 50 Euro pro Monat
Mit 15 Jahren kann das Taschengeld, wenn es die finanziellen Möglichkeiten zulassen, auf 50 Euro pro Monat steigen. Jugendliche sparen meist verstärkt auf größere Ziele wie neue technische Geräte oder Ausflüge mit Freunden.
Unser Tipp: Schon jetzt mit dem Aufbau eines finanziellen Polsters beginnen. Im Idealfall mit einer Option, die sich an die Bedürfnisse der Kinder anpasst und mit dem Alter mitwächst wie der Vermögensaufbau4you.
Taschengeld für 16-Jährige
Empfehlung: 50 bis 70 Euro pro Monat
In diesem Alter können Jugendliche beginnen, erste finanzielle Verpflichtungen zu übernehmen beispielsweise für Streaming-Abos oder Handyverträge.
Unser Tipp: Mit den Kindern über „notwendige Ausgaben“ und „Luxuswünsche“ sprechen. So können Jugendliche lernen, besser Prioritäten zu setzen.
Taschengeld für 17-Jährige
Grundsätzlich sollte sich das Taschengeld weiterhin in diesem Rahmen bewegen. Auch wenn die Ausgaben vielleicht nochmal steigen, fördert das eine verantwortungsvolle Budgetplanung.