Dieser Artikel in Kürze
- Der Einstieg in die Vermögensberatung ist auf verschiedenen Wegen möglich.
- Finanzkenntnisse sind für den Einstieg nicht zwingend erforderlich. Ausbildung und Coaching orientieren sich an den individuellen Vorkenntnissen.
- Vermögensberaterinnen und Vermögensberater können auf persönliche Unterstützung, ein großes Netzwerk und vielfältigen Support zurückgreifen.
Viele Wege führen in die Vermögensberatung
Berufliche Lebensläufe verlaufen nicht immer geradlinig. Manche Menschen wissen bereits nach der Schule, welchen Weg sie einschlagen möchten. Andere entdecken erst nach einigen Jahren im Berufsleben, welche Tätigkeit wirklich zu ihren Stärken und Vorstellungen passt.
Der Einstieg in den Vermögensberater-Beruf lässt sich flexibel gestalten. Entscheidend ist vielmehr, wo Interessierte aktuell stehen, welche Erfahrungen sie mitbringen und wie sie sich beruflich verändern möchten.
Einstieg im Nebenberuf: den Beruf in Ruhe kennenlernen
Eine berufliche Veränderung muss nicht zwangsläufig mit einer sofortigen Kündigung beginnen. Der nebenberufliche Einstieg bietet die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Vermögensberatung zu sammeln, während die bisherige Tätigkeit zunächst bestehen bleibt.
Das kann besonders für Menschen interessant sein, die sich etwas dazuverdienen, ihre beruflichen Möglichkeiten erweitern oder herausfinden möchten, ob eine spätere hauptberufliche Tätigkeit als Finanzcoach zu ihnen passt. Die Aufgaben lassen sich zeitlich flexibel organisieren und beispielsweise am Abend oder am Wochenende übernehmen.
So entsteht kein abrupter Wechsel, sondern ein schrittweiser Einstieg. Mit wachsender Erfahrung kann später in Ruhe entschieden werden, ob aus der Nebentätigkeit eine hauptberufliche Perspektive werden soll.
Quereinstieg: berufliche Erfahrungen neu einsetzen
Fähigkeiten wie Kommunikation, Einfühlungsvermögen, Organisation, Verantwortungsbewusstsein oder der sichere Umgang mit Menschen sind in vielen Berufen gefragt – und auch in der Vermögensberatung wichtig.
Deshalb ist für den Einstieg in den Vermögensberater-Beruf eine vorherige Tätigkeit in der Finanzbranche keine zwingende Voraussetzung. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können beispielsweise aus kaufmännischen, sozialen, technischen oder kreativen Berufen kommen. Ihr bisheriges Wissen kann eine wertvolle Grundlage für den neuen Berufsweg sein.
Das erforderliche Fachwissen wird im Rahmen einer auf die Vorkenntnisse abgestimmten Ausbildung vermittelt. Die Deutsche Vermögensberatung investiert jährlich über 90 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung ihrer Vermögensberater. Zusätzlich begleitet ein persönlicher Coach den Einstieg und steht bei fachlichen und organisatorischen Fragen zur Seite.
Berufseinstieg nach der Schule: von Anfang an eigene Perspektiven entwickeln
Nach dem Schulabschluss stellt sich häufig die Frage: Welcher Beruf bietet nicht nur Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch Flexibilität und eine sinnvolle Aufgabe?
Als Finanzcoach unterstützen Vermögensberaterinnen und Vermögensberater Menschen dabei, ihre finanzielle Situation zu ordnen, sich gegen Risiken abzusichern und persönliche Ziele zu verfolgen. Gleichzeitig übernehmen sie früh Verantwortung für ihre eigene berufliche Entwicklung.
Für Schulabgänger gibt es unterschiedliche Einstiegswege. Dazu zählen zum Beispiel eine Ausbildung oder ein duales Studium, das praktische Erfahrungen mit akademischem Wissen verbindet. Auch ein nebenberuflicher oder ein Direkteinstieg können eine Option sein.
Einstieg als Branchenkenner: aus Fachwissen wird unternehmerische Freiheit
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Banken, Versicherungen oder anderen Finanzunternehmen verfügen bereits über wertvolle Branchenkenntnisse. Dennoch wünschen sich manche von ihnen mehr Entscheidungsfreiheit, bessere Entwicklungsperspektiven oder die Möglichkeit, ihre Kundinnen und Kunden umfassender und individueller zu begleiten.
Der Wechsel in die Vermögensberatung bietet die Chance, dieses Wissen in einem neuen beruflichen Rahmen einzusetzen. Branchenkenner können auf ihren bisherigen Erfahrungen aufbauen und ihren Einstieg entsprechend ihren Qualifikationen gestalten.
Statt sich nur mit einzelnen Finanzprodukten oder Themengebieten zu beschäftigen, betrachten Vermögensberater die finanzielle Situation ihrer Kundinnen und Kunden ganzheitlich. Darüber hinaus können sie einen Kundenstamm aufbauen, ihren beruflichen Alltag selbst organisieren und bei Interesse später Verantwortung für ein eigenes Team übernehmen.
Was alle Einstiegsmöglichkeiten verbindet
So unterschiedlich die Ausgangssituationen sind, einige Grundlagen gelten für alle Einstiegswege. Vermögensberaterinnen und Vermögensberater arbeiten selbstständig und eigenverantwortlich. Sie gestalten aktiv ihre berufliche Entwicklung und bauen langfristige Beziehungen zu ihren Kundinnen und Kunden auf.
Gleichzeitig müssen neue Vermögensberaterinnen und Vermögensberater ihren Weg nicht allein gehen.
Die Deutsche Vermögensberatung unterstützt sie unter anderem durch: