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Menschen brauchen Menschen e. V. macht sich erneut für Kinder stark

Die neue Kooperation des gemeinnützigen Vereins Menschen brauchen Menschen, der Tafel Marburg und der DLRG Ortsgruppe Marburg ermöglicht Schwimmkurse für Kinder, die von Armut betroffen sind.

Die Coronapandemie hat vieles verändert und das ein oder andere sogar zum Stillstand gebracht. So auch viele sportliche Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Besonders dramatische Folgen hat das im Schwimmen: Die begehrten Schwimmkursplätze sind noch schwieriger zu bekommen, durch nachgeholte Kurse stauen sich viele Anmeldungen. Für viele Familien kommt neben Hürden bei der Anmeldung und der Erreichbarkeit zudem hinzu, dass ein Schwimmkurs finanziell oft nicht zu stemmen ist.

Gemeinsames Angebot für mehr Seepferdchen in Marburg

Genau hier setzt die neue Kooperation des gemeinnützigen Vereins Menschen brauchen Menschen e. V. (MbM e. V.), der Tafel Marburg e. V. und der DLRG Ortsgruppe Marburg e. V. an. Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren aus Familien, die von Armut betroffen sind, können einen Anfängerschwimmkurs besuchen, Menschen brauchen Menschen e. V. trägt für sie die regulären Teilnahmebeträge. Eltern mit Kindern in entsprechendem Alter erhalten auf Wunsch die Gutscheine bei der Marburger Tafel und können sich damit für einen Anfängerschwimmkurs bei der DLRG Marburg im Hallenbad Wehrda kostenfrei anmelden. Rita Vaupel, 1. Vorsitzende der Tafel Marburg e. V., sagt: „Die Coronapandemie hat die angespannte Situation in den Familien weiter verschärft. Für viele ist ein Schwimmkurs finanziell schlicht nicht machbar. Wir freuen uns sehr, dass wir den Kindern mit diesem Angebot helfen können, denn Schwimmenlernen ist überlebenswichtig.“ Nach Verkehrsunfällen ist Ertrinken die zweithäufigste Art tödlich verlaufender Unfälle im Kindesalter. Dirk Bamberger, 1. Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Marburg e. V., fügt hinzu: „Wir beobachten seit Jahren, dass die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen abnimmt. Umso wichtiger ist diese Kooperation, denn beim Schwimmen üben Kinder nicht nur Geschicklichkeit und Ausdauer, es bedeutet für sie auch ein großes Stück an Sicherheit, wenn sie sich angstfrei im Wasser bewegen können.“

Für Extremschwimmerin Nathalie Pohl ein Herzensprojekt

Seit seiner Gründung 2020 macht sich Menschen brauchen Menschen e. V. für die Gesellschaft stark. Das Ziel: die Lebensgrundlagen und -bedingungen in der Gesellschaft nachhaltig zu fördern. Im Rahmen seiner Partnerschaft mit Tafel Deutschland e. V. unterstützt MbM e. V., gefördert durch die Deutsche Vermögensberatung, zahlreiche überregionale und lokale Projekte, so auch in Marburg. Nathalie Pohl, Gründungsmitglied von Menschen brauchen Menschen e. V. und Extremschwimmerin, ist es eine Herzensangelegenheit, das Projekt in ihrer Heimatstadt zu begleiten. Die 27-Jährige war zum Auftakt des ersten Schwimmkurses in Wehrda dabei und sagte abschließend: „Wasser ist meine Leidenschaft. Als ich Schwimmen gelernt habe, hat sich mir eine ganz neue Welt eröffnet. Das will ich auch anderen ermöglichen. Und wo könnten wir damit besser starten als in meiner Heimatstadt, wo ich selbst meine ersten Schwimmzüge gemacht habe“. Die Resonanz auf das Angebot ist groß, auch in Zukunft soll die Kooperation fortgeführt und sogar ausgeweitet werden. Aktuell plant Menschen brauchen Menschen e. V., die kostenfreien Schwimmkurse für Kinder aus armutsbedrohten Familien gemeinsam mit DLRG und Tafel auch in Frankfurt anzubieten.

Mehr unter: www.menschen-brauchen-menschen.org

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