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Gefährliches Abenteuer – Auf der Suche nach dem spektakulärsten Urlaubsfoto

Im Internet können Bilder und Videos gar nicht aufregend genug sein. Doch damit kann man nicht nur seine Ausrüstung, sondern auch sich selbst schnell in Gefahr bringen.

Zehn Meter über dem Abgrund, unten nichts als ein Fjord, unberührte Natur, wohin das Auge reicht: Im Internet können Bilder und Videos gar nicht aufregend genug sein. Vor allem Influencer, für die jedes Bild einzigartig sein muss, führt der Weg zum perfekten Bild immer wieder über gefährliche Pfade. Häufig nehmen die Profis für mehr Klicks, Likes und Aufmerksamkeit Risiken in Kauf. Und auch Amateure werfen für den ultimativen Urlaubs-Schnappschuss gerne mal alle Vorsicht über Bord. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) geben Tipps, wie Sie am besten auf sich und andere aufpassen und beraten zum Thema Versicherungsschutz im Freien – für Mensch und Ausrüstung.

Was sind die absoluten No-Gos?

Auf dem Weg zum perfekten Bild gilt es vor allem drei Dinge zu beachten: 1. Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein und überschätzen Sie sich nicht. Dabei ist es egal, ob Sie in der Natur unterwegs sind oder in der Stadt. Bereiten Sie sich gut auf längere Ausflüge vor und denken Sie daran, für Notfälle ein Telefon mitzunehmen. 2. Denken Sie immer daran, dass Sie nicht allein sind und auch auf andere Menschen Rücksicht nehmen sollten. Seien Sie auch nicht zu schüchtern, etwas zu sagen, wenn Sie sehen, dass sich jemand anderes (absichtlich oder nicht) in Gefahr begibt. 3. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und Pflanzen. Vor allem brütende oder junge Tiere sind oft schreckhaft. Passen Sie auf Ihren Exkursionen außerdem auf, dass Sie keine Pflanzen zertrampeln, Sträucher abknicken oder Bäume beschädigen. Das gilt im Übrigen auch, wenn Sie im Großstadtdschungel unterwegs sind.

Was kann und was sollte ich absichern?

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt meist nur Unfälle während der Arbeit und auf dem Weg von und zur Arbeit ab. Daher ist es dringend ratsam, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Falls bei der Suche nach dem schönsten Foto oder bei der Pose für das Foto im Netz etwas Unvorhergesehenes geschieht, ist man abgesichert. Unverzichtbar ist auch die Haftpflichtversicherung. Schließlich kann es auch schnell mal passieren, dass Sie etwas beschädigen, was Ihnen gar nicht gehört. Ebenfalls ratsam ist eine Hausratversicherung, die eine Außenversicherung beinhaltet. So sind Sie beispielsweise auch abgesichert, wenn Ihre Kamera oder Ihr Telefon unterwegs beschädigt oder geraubt werden. Aber Achtung: Normalerweise schützen diese Versicherungen nicht gegen alle Gefahren, die Ihren Sachen drohen. Klären Sie deshalb mit einem Finanzprofi, ob es Sinn macht, das wertvolle Equipment gesondert zu versichern und welche Bausteine der Absicherung wirklich sinnvoll sind.

Gut zu wissen

Viele Influencer sind im Netz so erfolgreich unterwegs, dass sie als Selbständige gelten. Dadurch ändert sich auch automatisch der Versicherungsbedarf. Deshalb gilt in jedem Fall: Suchen Sie das Gespräch mit einer Vermögensberaterin oder einem Vermögensberater, um zu besprechen, welche Versicherungsbausteine wichtig oder unwichtig sind.

Die schönsten und gefährlichsten Spots des Landes

  • Das Wattenmeer: Immer wieder werden Ausflügler während einer Wattwanderung von der Flut überrascht.
  • Die Zugspitze (und Umgebung): Der höchste Punkt Deutschlands übt einen großen Reiz aus. Was viele unterschätzen: Im Hochgebirge kann jeder falsche Schritt schlimme Folgen haben.
  • Die Rakotzbrücke unweit der deutsch-polnischen Grenze: Die Brücke, die über einen künstlichen angelegten See führt, lockt schon seit Jahrzehnten Fotofreunde von nah und fern an.
  • Der Königsee-Wasserfall: Der Wasserfall gilt schon seit langem als Instagram-Hotspot. Und das, obwohl es hier schon zu tödlichen Unfällen gekommen ist.
  • Die Kreidefelsen auf Rügen: Vor allem wenn es viel geregnet hat oder im Winter kann dieses eigentlich schöne Panorama zur Gefahr für den Menschen werden.
     

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